Integrierte adiabatische Verdunstungskühlung (IAVK)
(indirekt in der Fortluft)

Ersteinsatz 1986. Durch Einsatz der indirekten Verdunstungskühlung erschließt sich die Wärmerückgewinnung ein eigenes regeneratives Kältepotential. Dabei wird der Fortluftstrom befeuchtet, um die Zuluft mit der entstehenden Verdunstungskälte über das WRG-System zu kühlen. Die übertragene Kälte reicht in der Regel aus, um eine behagliche Raumtemperatur bereit zu stellen.

Die Befeuchtung erzeugt keine Aerosole und der nachgeschaltete Wärmeübertrager der WRG bleibt trocken, weswegen dort nicht der Druckverlust steigt, kein Schmutz ausgewaschen wird, keine Korrosion auftritt und kein Biofilm entsteht. Ein kleiner Teil des Befeuchtungskörpers besteht aus einem Verschleißteil, so dass ein ggf. notwendiger Befeuchtungskörperaustausch wirtschaftlich erfolgt.

Bis etwa 12°dH genügt zur Befeuchtung unaufbereitetes Trinkwasser. Mit 1 m³ Stadtwasser können ca. 500 kWh Kälte erzeugt werden.