Brauchwasservorerwärmung (BWVE)

Ersteinsatz 1985. Der typische Einsatzbereich sind Hallenbäder, vorzugsweise mit Freibadanbindung oder Saunen. In Hallenbädern besteht einerseits ein hoher Frischwasserbedarf und andererseits vorwiegend im Übergangs- und Sommerfall Abluftwärmeüberschuss, der zweckdienlich zur Frischwassererwärmung herangezogen wird. Auch lässt sich so der latente Wärmeanteil der Abluft ganzjährig nutzen.

Über BWVE-Schaltung wird die Überschusswärme zur Erwärmung des Beckenspeisewassers oder zur Vorerwärmung (VE) des Brauchwassers direkt genutzt oder bei Bedarf in einem Pufferspeicher zwischengespeichert. Sollte das vorerwärmte Wasser im Anschluss nicht direkt auf mind. 60°C erhitzt werden, kann der Pufferspeicher mit einem eigenen Aufheizkreis versehen werden.