Freie Kühlung (FK)

Einsatz seit 1990. Die typischen Einsatzbereiche sind EDV-Kühlung, Kühlung von medizinischen Geräten oder Kühlung von Nahkältenetzen, die ganzjährig Kältebedarf haben.

Bei Außenlufttemperaturen unterhalb des Kaltwasserrücklaufs, also während der Winter- und Übergangszeit, wird ohnehin vorhandenes Kältepotential über einen Plattenwärmeaustauscher zur Systemtrennung aus dem WRG-Kreislauf ausgekoppelt und dem Kaltwassernetz zur Verfügung gestellt.

Zur Frostsicherheit des wassergefüllten Kaltwassernetzes werden eigens Umwälzpumpe, Regelventil und Sensorik verbaut und von der Anschlussschalteinheit (ASE) gesteuert.

Die Leistungszahl der Freien Kühlung (FK) beträgt in Teillast etwa 1:10. Damit werden der Kältemaschinenbetrieb oder die externen Rückkühlwerke (RKW) saisonweise entlastet oder gar zeitweise vollständig ersetzt.

Im Gegenzug zur Kälteauskopplung wird Wärme dem WRG-Kreislauf zur Verfügung gestellt und erhöht nebenbei noch das Wärmerückgewinnungspotential.