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38 Jahre Klima

Die Firma SEW® – Systemtechnik für Energierecycling und Wärmeflussbegrenzung GmbH – wurde 1983 durch den Ingenieur Heinz Schilling gegründet und wird nun von seinem Sohn Michael Schilling als Geschäftsführer und die Prokuristen Jörn Ehsmeyer, Vertriebsleitung und Rainer Janßen, kaufmännische Leitung, weitergeführt.

GSWT®-Technologie

Seit nun fast 40 Jahren bietet SEW® die GSWT®-Technologie an. Mit Rückgewinnungswerten von über 77 %  für Kreislaufverbundsysteme revolutionieren wir bis heute die komplette Wärmerückgewinnungsbranche. Mit der hohen Rückwärmzahl und der einzigartigen Redundanz können die GSWT®-Kreislaufverbundsystem weitere Funktionen übernehmen. Damit ist SEW® Begründer der multifunktionalen Wärme- und Kälterückgewinnungstechnik.

Durch die hohen Rückwärmzahlen verbunden mit der hohen Redundanz der GSWT®-Technologie, sind Effizienzwerte von 1:20 bis über 1:100 möglich, d. h., mit einem Teil Strom werden bis zu 100 Teile an Wärme, Kälte und Rückkühlung erzeugt.

Emissionen runter – Luftqualität hoch

Die Amortisation solcher Energie-Einsparsysteme ist bereits durch die mögliche Substitution an Heiz-, Kälte- und Rückkühlleistungen sofort oder in kürzester Zeit möglich. Aufgrund der hohen Redundanz der GSWT®-Technologie ist auch eine Mehrfach-Amortisation durch Kosteneinsparung in anderen Gewerken oder am Baukörper möglich.

Neben dem Einsatz hocheffizienter Energieeinsparung fördern wir auch die qualitativ hochwertige Ausführung von Luft und Klimaanlagen für eine maximale Luftqualität und setzen die GSWT®-Technologie zur Reduzierung von CO2-Emissionen ein.

Insbesondere für die Nachrüstung und Sanierung empfiehlt sich die flexible GSWT®-Technologie.

Das kann sich sehen lassen

Zu den wichtigsten Referenzen gehören das Bundeskanzleramt, große Klinikbauten wie die Charité Berlin, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Medizinische Hochschule Hannover, das Klinikum Stuttgart und das Klinikum der Universität München-Großhadern sowie Groß-WRG-Systeme im Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt und in den Chemischen Instituten der Universität Bonn (510.000 m³/h).

Für Bauvorhaben die nach DGNB zertifiziert werden, ist die GSWT®-Technologie erste Wahl.

38 Jahre Klima in Zahlen und Fakten:

1983

Firmengründung

Im Januar 1983 wurde die Firma SEW® Systemtechnik für Energierecycling und Wärmeflussbegrenzung GmbH in Kempen von Heinz Schilling gegründet.

Hallenbad in Kempen

Mit Austauschgraden von 79 % konnte die Wärmetauscher-Neuentwicklung im Hallenbad Kempen einen beachtlichen Erfolg verbuchen.

Mit der Wärme aus der verbrauchten Hallen-Abluft wurde nicht nur die frische Außenluft auf ca. 22-24°C, sondern auch das gesamte Frischwasser für die Duschen und die Becken von 10°C auf 18/25°C erwärmt.

Die Energieeinsparung zahlt sich noch heute aus.

1984

Sparkasse Krefeld

Anfang 1984 kam die Wärmetauscher-Weiterentwicklung, der Gegenstrom-Schicht-Wärmeaustauscher (GSWT®) erstmals in der Sparkasse Krefeld (Vluyner Platz) zum Einsatz.

1985

Unimicron GmbH Geldern (ehemals Ruwelwerke)

Erste indirekt adiabatische Verdunstungskühlung mittels Wärmerückgewinnung. Dies kann auch als Geburtsstunde der heute üblichen Verdunstungskühlsysteme angesehen werden.

Kuriosität am Rande

Der Gegenstrom-Schicht-Wärmeaustauscher (GSWT®) wurde auch in der DDR als Patent anerkannt.

1986

Hannover Messe

Förderung im Technologie-Programm NRW und erste Messepräsentation im NRW-Pavillon. Die weitreichenden Möglichkeiten der neuen Technik waren noch wenig bekannt.

Erste Berichterstattung im WDR.

Wegweisende Gespräche

Hochrangige Gespräche waren Bestandteil der Messepräsentation.

1987

Klinikum Krefeld

Erster Einsatz der GSWT®-Systeme im Klinikbereich.

Höchste Energieeinsparung, keim- und schadstofffreie Wärmeübertragung sowie erhöhter Rauch- und Brandschutz sind handfeste Argumente, die der neuen Technik einen wahren Boom bescherten. Mehr als 250 Krankenhäuser nutzen diese Vorteile und betreiben mehr als 600 WRG-Anlagen.

1988

Fernmeldeamt 1, Düsseldorf

Etwa 1 Mio. m³/h Außenluft mussten für die Technikräume teils erwärmt, aber in erster Linie im Sommer gekühlt werden.
10 Modulpakete kühlen mit Ufergrundwasser von 18°C die Technik.

Kühlleistung: 3.880 kW.

United States Patent, 19. April 1988

Der Gegenstrom-Schicht-Wärmeaustauscher erhält das Patent in den Vereinigten Staaten von Amerika.

1988/89

Firmenneubau

Am ersten Firmendomizil am Möhlenring, mit nur 45 m² Bürofläche und 50 m² Betriebs- und Garagenfläche, platzte alles aus den Nähten.

Mit einer guten Auftragslage im Rücken und dem entschlossenen Blick nach vorn stand den Plänen für ein neues Betriebsgebäude am Industriering Ost 90 nichts entgegen.

Mit 630 m² Büro- und Fertigungsfläche konnte der Vertrieb der neuen GSWT®-Technologie weiter voran getrieben werden.

Europäisches Patent

1989 wird der Gegenstrom-Schicht-Wärmeaustauscher als Europäisches Patent anerkannt und bekommt die Patenturkunde verliehen.

1991

Kraftwerk

Die hohe Betriebssicherheit der GSWT®-Technologie bei gleichzeitig hocheffizienter Wirkungsweise ebnet den Weg auch in den Kraftwerkssektor.

Durch Nutzung der Außenluft-Temperaturpotentiale wird die Prozesskühlung des gesamten Kraftwerks erreicht.
Aufwendige Kühltürme entfallen.

Darüber hinaus erfolgt die Prozesskühlung schwadenfrei mit höchster Redundanz im Dauerbetrieb.

Die hocheffiziente Technik vom Niederrhein reduziert die Kälteanschlussleistung um 2.272 kW bei einem Luftvolumenstrom von 1.200.000 m/h.

1993/94

Katharinenhospital

Seit 1993 wurden im Katharinenhospital in Stuttgart hocheffiziente GSWT®-Wärmerückgewinnungs- und FCKW-freie Naturkühlsysteme eingebaut.

Die Einsparungen sind beträchtlich.

Die Bilanz: 260.000 € Energiekosteneinsparung jedes Jahr.
Dem stehen 1,4 Mio. € Investitionsvolumen gegenüber.

Die Aufwendungen für herkömmliche Anlagentechnik werden spürbar reduziert.

Provinzial Versicherung

Ein besonderes Projekt im Bereich der energiesparenden Bauweise stellt das Provinzial-Gebäude in Düsseldorf dar. Schon im Vorfeld der Planungen wurden alle Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung untersucht.

Das Resultat kann sich sehen lassen:
Mit der GSWT®-Technik konnten 4.072 kW an
Wärme- , 1.821 kW an Kälte- und 450 kW an Elektroanschlussleistungen eingespart werden.

1993/94

Deutsche Bundesbank

Sicheres Haushalten und vorausschauendes Handeln waren gefragt, als 1995 eine mehrjährige Sanierung der Klimazentralen anstand.

Durch rechtzeitige Einplanung hocheffizienter GSWT®-Technik wurden im Bereich Kälteerzeugung, Rückkühlung und Gebäude Investitionseinsparungen in Höhe von 2.000.000 € erzielt.

Hinzu kommen jährliche Energieeinsparungen in gleicher Höhe.

ABN Amro Bank

Erstes Großprojekt in Luxemburg.

Trotz vergleichsweise niedriger Energiekosten ist die multifunktionale GSWT®-Technologie mit hoher Verfügungssicherheit im internationalen Wettbewerb die Verfahrenstechnik der ersten Wahl.

Weitere Projekte folgten.

1997/98

Gold für Oberhaching

Nicht nur Hochleistungssportler sind hier zu Hause. Effiziente Technik von SEW® trägt zum durchdachten Gesamtkonzept bei. Dafür gab es 1997 die Goldmedaille für vorbildliche Sportstätten.

UFA-Kosmospalast Berlin

Hocheffizient auch in Berlins Mitte. Im denkmalgeschützten Gebäude konnte die Energiezentrale um deutliche 825 kW verkleinert werden. Hohe Energieeinsparungen kommen jedes Jahr hinzu.

Baureferat München

Ein weiteres Vorzeigeprojekt in Sachen energiesparender Bauweise in der Landeshauptstadt.
Die Energiezentrale konnte wärmeseitig um 273 kW reduziert werden.

Vier „plus“ Auszeichnung

Mit besonderem Stolz nimmt Geschäftsführer Heinz Schilling die Auszeichnung Faktor Vier „plus“ für hohe Effizienz von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker entgegen.

1994

Klinikum Aachen

Das renommierte Klinikum der Kaiserstadt entdeckte schon 1994 den hohen wirtschaftlichen Nutzen der GSWT®-Technologie.

Seitdem werden die klimatechnischen Anlagen mit hocheffizienter Technik nachgerüstet.
Auf die Vorteile der keimfreien Wärmeübertragung bei erhöhtem Brandschutz möchte man nicht mehr verzichten.

2000

Jüttemann – 4. Auflage

Die GSWT®-Technik erhält ein eigenes Kapitel im WRG-Standardwerk.

EXPO 2000

SEW® wurde für die Teilnahme an der EXPO auserwählt und präsentiert Technik der Zukunft.

ARAG-Hochhaus, Düsseldorf

Das erste Niedrig-Energie-Hochhaus arbeitet mit integrierten Kältemaschinen und kommt so ohne separate Rückkühlwerke aus. Natürlich mit Technik aus dem Hause SEW®.

2000/01

Erweiterung Firmensitz

Das vorhandene SEW®-Firmengebäude wurde komplett aufgestockt und ein Neubau einer Produktionsstätte mit Lager und Fertigungsanlage errichtet. Ein leistungsfähiger Prüfstand für die F+E-Abteilung fördert weitere Entwicklungen.

Adlon-Palais Berlin

Für das wohl renommierteste Hotel Deutschlands ist das Beste gerade gut genug. Das gilt für die Technik im Besonderen. Hohe Effizienz und Sicherheit mit SEW®-Technik sind ein Muss für die Präsidenten-Suiten.

Bundeskanzleramt Berlin

Referenz erster Klasse. Kaum ein anderes Bauwerk stellt so hohe Anforderungen an die Technik. Höchste Effizienz bei maximaler Redundanz werden hier mit SEW®-Technologie erfüllt.

2003

SATURN Arena Ingolstadt

Energieeffizienz auch in der kalten Arena. Mit sportlichem Ehrgeiz entwickelten SEW®-Ingenieure optimierte Lösungen zum Nutzen für den Bauherren, die Umwelt und das Klima.

„Langer Eugen“ UN-Campus Bonn

Der Lange Eugen, seit einigen Jahren mit neuer Nutzung, frischer Luft und effizienter Technik. Die GSWT®-Anlagen lassen die Energiezentrale um 1.711 kW Anschlussleistung schrumpfen.

Uptown München

Futuristisch ragt der gläserne Tower in die Wolken. Die Zukunft hat schon begonnen. Mit den wärme- und kältetechnischen Lösungen von SEW® setzt das Bauwerk Maßstäbe für morgen.

2004

Portigon AG Düsseldorf (ehem. West LB)

Immer mehr Banken bauen auf Technik, die sich auszahlt. Vorausschauend und nachhaltig Wirtschaften ist das Gebot der Stunde. Dabei ist die GSWT®-Technik das Mittel der ersten Wahl.

2005/06

Tonhalle Düsseldorf

Die ausgeklügelte Akustik und der extravagante Baustil machen die Tonhalle über die Grenzen hinaus bekannt. Seit 2005 reiht sich eine ausgefeilte SEW®-Energiespartechnik in das Gesamtkonzept ein.

HDZ Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen, der angenehme Kurort, den jeder kennt, hat eine ungewöhnliche Klinikdichte. Das neu errichtete Herz- und Diabeteszentrum NRW kann mit einer hocheffizienten und keimfreien Klimatechnik glänzen.

IKEA Augsburg

Der schwedische Konzern, der den Elch und das Billy-Regal berühmt gemacht hat, kann vieles. Vor allem rechnen.
Energie und Geld sparen mit SEW®. Das gute Klima und ein positives Image gibt es gratis dazu.

Bayerischer Rundfunk

Mit der SEW®-Technik verkleinert sich die Energiezentrale um 1.162 kW. Die Energieersparnis ist enorm. Jedes Jahr.

2007/08

E-world, energy + water

SEW® folgte der „Landesinitiative Zukunftsenergien NRW“. Ministerin Christa Thoben erkundigte sich persönlich nach neuen Entwicklungen aus dem Hause SEW®.

Innovationspreis

Im Rahmen der ISH 2007 in Frankfurt wurde der Innovationspreis „Architektur und Technik“ an SEW® verliehen. Eine besondere Anerkennung für energieeffiziente Anlagentechnik.

Woche der Umwelt

Zum dritten Mal lud Bundespräsident Horst Köhler ausgewählte Firmen und Institutionen zur „Woche der Umwelt“ ins Schloss Bellevue ein. SEW® präsentierte Neuerungen im hocheffizienten Anlagenbau.

Mannschaftsleistung

25 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte sind ohne die Leistung jedes Einzelnen nicht denkbar. An dieser Stelle ein ganz besonderer Dank an alle SEW®-MitarbeiterInnen.

2008

25 Jahre SEW®

Im Mai 2008 feierte SEW® ihr 25-jähriges Firmenjubiläum. Dazu fand eine Jubiläumsfeier mit etwa 250 geladenen Gästen statt, bei dem sich auch die Prominenz die Klinke in die Hand gab. Ehrengast war Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der zum Thema „Energie-Einspar-Technologien sind eine wichtige Komponente zum Klimaschutz“ einen Gastvortrag hielt. Aber auch der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer, Kempens Bürgermeister Karl Hensel und Landrat Peter Ottmann schmückten das silberne Firmenjubiläum gebührend mit „warmen Worten“. Der Kabarettist Jochen Butz aus Krefeld geleitete die Gäste mit seiner Moderation durch den Abend.

Am darauffolgenden Tag konnten sich alle Kunden und Interessierte bei einem „Tag der offenen Tür“ ausführlich über die SEW®-Technik informieren.

2009

Innovationspreis

SEW® wurde erneut für ihre multifunktionale GSWT®-Wärmerückgewinnungstechnik mit dem Innovationspreis Architektur und Technik durch die Fachzeitschrift AIT/xia ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte auf der ISH 2009 in Frankfurt.

2010

Neubau Werkhalle

SEW® hat mit dem Neubau der Werkhalle 2 begonnen. Die neue Halle wird mit einer reinen Außenluftanlage
– d. h. ohne Umluft – belüftet. Durch bodennahe Quell-Luftauslässe gelangt die frische Außenluft in die Halle und wird im Deckenbereich abgesaugt. Damit wird schon mit einem 0,5-fachen Luftwechsel eine maximale Raumluftqualität erzielt.
Für die Werkhalle mit insgesamt 1.700 m² Nutzfläche werden nur 35 kW Heizleistung benötigt. Die erforderliche Kälteleistung wird vollständig über die indirekt adiabatische Verdunstungskühlung, unterstützt durch eine intelligente Nachtkältenutzung, abgedeckt.

2011

DGNB-Zertifizierung

Im Rahmen der EXPO REAL 2011 erhielt SEW® von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) die Zertifizierung in Silber für den Erweiterungsbau der Werkhalle. Das Gebäude wurde konsequent nach den hohen DGNB-Richtlinien für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen errichtet.

2013

Volksbank Krefeld

Beim Neubau des Bankgebäudes in der Krefelder Innenstadt entschied sich der Bauherr für das multi-
funktionale Wärme-/Kälterückgewinnungssystem, das auch als Rückkühler fungiert. Somit kommt die Volksbank ganz ohne Rückkühlwerk aus.

2016

Woche der Umwelt

SEW® wurde erneut als Aussteller für die „Woche der Umwelt“ ausgewählt, welche am 7. und 8. Juni im Schloss Bellevue in Berlin stattfand.

2018

35 Jahre SEW®

Die Verfügbarkeit für den Bauherrn über eine lange Lebensdauer steht bis heute im Fokus der SEW®-Anlagenkonzepte. Viele Systeme aus den 80er-Jahren verrichten nach wie vor täglich Ihren Dienst zur Zufriedenheit der SEW®-Kunden.

2019

Messe ISH

Auf der ISH in Frankfurt zeigte SEW®, dass das multifunktionale Wärmerückgewinnungssystem nicht nur zum Heizen, sondern auch hervorragend zum Kühlen, Entfeuchten und Rückkühlen genutzt werden kann.