Aus Respekt vor dem Denkmal

Historische Gebäude, meist denkmalgeschützt, die ihre Berechtigung über Jahrzehnte bewiesen und ihre Funktionalität belegt haben, verdienen unser aller Respekt. Doch wie steht es um die Möglichkeit, diese gemäß den heutigen Vorgaben lüftungstechnisch zu sanieren?

Mauern dürfen größtenteils nicht geöffnet werden, die Zugänge zu den Lüftungszentralen sind eng bis problematisch. Rückkühlwerke (auf dem Dach) dürfen die Außenansicht des Gebäudes nicht stören. Der effiziente Einsatz von Energie, Nachhaltigkeit, Senkung der Betriebskosten und Erhalt von nutzbarer Bausubstanz spielt oft eine Rolle für Architekten. Und die Luft soll auch noch keim- und schadstofffrei sein.

Retrofit und saubere Luft
Die Ansprüche an sauberer Atemluft sind höher denn je und sind wichtig für die Zukunft. Denn Luft ist unser gasförmiges Lebensmittel. Keime und Schadstoffe dürfen nicht von der Abluft in die Zuluft übertragbar sein. Besonders wichtig an Orten, wo sich viele Menschen aufhalten, wie in Büros, Schulen, Opern, Galerien und vor allem Krankenhäusern.

Seit nun mehr als vier Jahrzehnten beschäftigt SEW sich genau mit diesen Themen. Wie übertragen wir Wärme und Kälte ohne die Übertragung von Keimen und Schadstoffen und bringen die Geräte selbst durch schwierigste Zugänge in die bestehende Lüftungsanlage und -zentrale? Die Sanierung im Bestand oder heute auch Retrofit genannt, ist ein wichtiger Bereich im Portfolio von SEW.

Bei Referenzprojekten wie Charité, Residenz-Theater München, Deutsche Bundesbank, Konzerthaus Gendarmenmarkt oder Neue Nationalgalerie hat SEW bereits mehrfach bewiesen, wie einfach es für Architekten und Planer sein kann, eine Sanierung der Lüftungsanlagen zu realisieren, ohne dem Denkmal einen Kratzer zu verpassen.

Platz sparen
Die GSWT-Technologie von SEW benötigt wenig Platz. Meist spart sie sogar zusätzlich Platz durch die Bestandssanierung gegenüber der alten Lüftungsanlage ein und bringt deutlich mehr Funktionen mit. Selbst Rückkühlwerke können komplett entfallen und das Dach kann beispielsweise begrünt werden, was viele Stadtplaner und Architekten begrüßen. Was spricht gegen eine begrünte Dachfläche mitten in der Innenstadt als Ruhezone statt großer Rückkühlwerke?

Jeder Cent zählt langfristig
Die wirtschaftliche Amortisation der Investition für den Einbau einer WRG spielt in den meisten Fällen eine große Rolle. Budgets müssen gut geplant und vernünftig eingesetzt werden. Durch die hohe Einsparung an Energie wie Heiz- und Stromkosten punktet die Technik, zahlt sich schnell wieder aus und spart langfristig Geld. In vielen Fällen konnte bereits nach 3-5 Jahren Betriebsdauer die Investition eingespart werden.

Sicherheit im Fokus
Im Alltag muss die WRG dann zeigen, was sie kann und wie sicher sie läuft. Vor allem bei Klimaanlagen, die sensible Bereiche versorgen, hat die Ausfallsicherheit der WRG höchste Priorität. Durch die mehrschichtige Bauweise bietet die GSWT-Technologie eine sehr hohe Redundanz und Betriebssicherheit. Das Kreislaufverbundsystem von SEW ist so ausgelegt, dass selbst bei einem Ausfall einzelner WRG-Schichten noch annähernd die gleiche Leistung bereitgestellt werden kann. Durch den mehrschichtigen Aufbau kann jederzeit die ausgefallene WRG Schicht einzeln abgesperrt werden, ohne den Betrieb der Lüftungsanlage zu stoppen. Der Austausch der ausgefallenen WRG Schicht erfolgt dann im Zuge einer Wartung / Revision. Dies sorgt für eine sehr hohe Betriebssicherheit.

 

SEW steht als Systemanbieter für den Architekten, Planer und Bauherren vollumfänglich mit seinem Service zur Verfügung. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme kann SEW das Projekt vollständig begleiten und unterstützen. Mit über 40 Jahren Erfahrung.

 

 

 

 

Text: Torsten Höninger, SEW GmbH

Bilddaten: Residenz-Theater, München: © pixabay, Deutsche Bundesbank: © Walter Vorjohann, Charité: © pixabay, Konzerthaus Gendarmenmarkt: © pixabay, Neue Nationalgalerie: © Manfred Brückels – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0